The Lipstick Fox Travel Diary | Paris Teil 1

Mittwoch, Dezember 06, 2017

Einen schönen Nikolaustag wünsche ich euch!

Heute soll es endlich meinen ersten Reisebericht zu Paris geben. Ich habe wirklich lange gebraucht, um alle Bilder zu bearbeiten. nehmt es mir also nicht übel :)

Paris - eine Stadt, in der ich 2007 bereits war und mich seither nicht mehr wirklich in ihren Bann gezogen hat. Warum eigentlich? Ich kann es gar nicht genau sagen. Als mich Freunde fragten, ob ich nicht Lust hätte, mitzufahren, war ich aber sofort Feuer und Flamme. Dass ich zur Zeit wirklich sehr viel Gefallen am Reisen finde, ist glaube ich nichts Neues mehr. Ich liebe es, fremde Kulturen kennen zu lernen, andere Städte zu erkunden und mich einfach treiben zu lassen. So hieß also das nächste Ziel Paris!

Im Vorfeld hatte ich mir nur wenige Dinge herausgesucht, die ich unbedingt sehen wollte. Zum einen gehörte dazu der Place du Trocadéro, welchen ich IMMER Spanisch ausspreche - das ist irgendwie drin :D Also ein großes Sorry an diejenigen, die sich das anhören mussten. Ich werde euch in diesem Post den ersten Teil des Urlaubs niederschreiben, denn alles schaffe ich denke ich nicht.

Tag 1:

Am ersten Tag sind wir von unserer Airbnb Unterkunft mit Bus und Metro in das Zentrum Paris' gefahren. Der erste Anlaufpunkt war der Eiffelturm. Von dort aus sind wir zum Place du Trocadéro gelaufen.
Place du Trocadéro:
Von diesem Platz aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Eiffelturm, der zugegebener Weise von Nahem nicht sehr ansehnlich ist, und kann zudem die schönsten Bilder machen. Wir haben auch ein Verlobungsshooting beobachten können und eine junge Frau mit wunderschönemn roten Ballkleid war auch zu sehen.




Arc de Triomphe - der Triumphbogen:

Danach sind wir weiter zum Triumphbogen. Denn dort. so wurde uns gesagt, bekommt man als Student einen weitaus günstigeren, nämlich kostenfreien Blick über Paris als vom Eiffelturm. Nachdem wir 1000 Fotos von der Champs-Élysées aus gemacht hatten, ging es also hoch. Wirklich hoch. Es war tatsächlich lustig anzusehen, wie JEDER , der oben ankam wenigstens ein bisschen am Schnaufen war. Das war das erste Mal, dass uns beswusst wurde, dass Paris die Stadt der Treppen sein muss (Danke Hanna, für diese Bezeichnung!)
Der Ausblick war trotz grauem Himmel sehr schön, weitläufig und man konnte auch die berühmten sternenförmigen Straßenzweige , die am Arc de Triomphe zusammenlaufen, beobachten.


Montmartre mit der Sacré-Coeur:

Ich erinnere mich noch leicht daran, wie wir 2007 am Montmartre waren, uns in den Gassen des Künstlerviertels treiben ließen und meine Schwester und ich gezeichnet wurden. Gern wollte ich an diesen schönen Ort zurückkehren - und tatsächlich, es war genauso schön wie damals. Als wir aus der Metro ausstiegen erwartete uns nämlich nicht mehr der graue Himmel, sondern schönstes Blau und das Strahlen der späten Nachmittagssonne war auch toll. Trotz der Schönheit solltet ihr hier etwas Acht geben, denn es lauern überall Verkäufer von Freundschaftsarmbändern, die ihr einfach umgebunden bekommt und dann dreist zahlen sollt.




Die Sacré-Coeur gefiel mir vonn innen ganz gut, es war nicht die schönste Kirche von innen, aber dennoch sehenswert. Die Außenansicht ist dennoch viiiel schöner.

Wir sind ein wenig durch Montmartre spaziert, denn ich war auf der Suche nach DEM Instagramcafé - La Maison Rose. Leider hatte es wegen Dreharbeiten geschlossen. Auf dem Weg dorthin haben wir aber die besten Macarons gegessen. Die waren so himmlisch. Also Maxims de Paris ist zu empfehlen.

Zum Abschluss des Abends sind wir noch ein wenig rumgelaufen, haben die Moulin Rouge von außen betrachtet und sind dann noch Essen gegangen - es gab Käsefondue. Im L'Assiette aux Fromages gab es soo herrliches Fondue, dass wir alle nach Hause rollten. Mit knapp unter 25€ pro Person war das Essen auch preislich wirklich ok für ein Fondue.


Tag 2:

Der zweite Tag war sehr regnerisch, weshalb schnell klar war: ab ins Louvre und die berühmte Mona Lisa betrachten. Wir haben zum Glück nur eine halbe Stunde anstehen müssen und sind dann , Dank unseres Alters unter 25 Jahren, kostenfrei hinein gekommen. Generell konnte man vielen unter 25 Jahren kosntenfrei ansehen.


Louvre:
Das Louvre ist ja bekannt für seine unzähligen Werke und dafür, dass man dort Stunden verbringen kann. Wir waren insgesamt 3,5 Stunden im Louvre und haben eine Etage geschafft.Ich muss zugeben, dass ich das Gebäude an sich viel interessanter, schöner fand als die Werke darin. Und von der Mona Lisa möchte ich erst gar nicht anfangen - unzählige Menschen, die ein Bild von DEM Bild machen wollen, was zugegeben gar nicht mal so imposant ist. Da kriegt man mich mit dem Expressionismus und Impressionismus eher.





Palais-Royal:
Der Palais Royal ist nur wenige Minuten vom Louvre entfernt und ist bestimmt vielen durch das Kusntprojekt mit den schwarz-weißen Säulen bekannt. Dorthaben wir ein paar Fotos gemacht und sind kurz durch den Jardin du Palais Royal gelaufen. Paris hat viele dieser kleinen, zauberhaften Gärten. Das hat mir sehr gefallen.



La Crepe Autrement:

Unser nächstes Ziel war dieser, mit einem Michelin Stern ausgezeichneten, Crepeladen. Wir mussten tatsächlich ca. 20 Minuten anstehen, um eine Platz zu bekommen. Aber das war es wert - und WIE! Zusammen mit einer Freundin habe ich mir einen herzhaften und süßen Crepe (mit Apfelmus, Sahne und Salted Caramel Butter) geteilt. Das war HERRLICH! Absolute Empfehlung unsererseits.


Pantheon und Katakomben:
Das nächste Ziel war das Pantheon, welches wir nur mal von außen ansehen wollten, außerdem hatten wir einen schönen Blick auf den Eiffelturm.

Direkt im Anschluss sind wir zu den Katakomben gefahren. 19:30 war der letzte Einlass, 45 Minuten waren wir eher da und sind gerade so noch reingekommen. Der Wärter meinte zu uns, dass es tagsüber aber um die 3 Stunden Wartezeit sind. Die Katakomben an sich sind ja ein unterirdisches Grab vieler Menschen, die einfach nicht anders bestattet werden konnten. Ich fand die Stimmung dort unten schon etwas merkwürdig, schließlich lief man zwischen den Skeletten einiger tausend Menschen umher, aber es war nicht gruselig oder unheimlich. Ich fand es interessant zu sehen, wie die Knochen teileise kunstvoll zu Herzen oder Strichmännchen gelegt wurden, aber ich muss es mir kein zweites Mal ansehen.
Im Anschluss sind wir noch in ein Restaurant gegangen, dess Namen ich mir aber nicht notiert hatte. Es war ok, aber nicht weltklasse.




Am Ende des Tages wollten wir den Eiffelturm noch im Dunkeln sehen. Leider fing es dort dann an zu regnen, aber auch das hat ein paar schöne Bilder gegeben.


Das war's erstmal mit den ersten beiden Tagen. Die anderen drei Tage werde ich euch später noch vorstellen. Habt ihr bestimmte Fragen, die ich beantworten soll? Schreibt sie mir doch gern in die Kommentare.
Wart ihr schon einmal in Paris?
Liebe Grüße
Nadine




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4 Kommentare

  1. Ein sehr schöner Bericht mit tollen Bildnern. Ich war so lange nicht mehr dort. Da wurden Erinnerungen wach :)

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    1. Ich danke dir :) Dann wird es höchste Zeit :-D

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  2. Ein paar schöne Eindrücke. Ich war vor Jahren auch mal in Pairs und im Disneyland. War schon toll und irgendwann will ich noch mal hin. Als Kind sieht man doch vieles noch anders. Die Katakomben finde ich sehr spannend.

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  3. Was ein toller Post! So wundervolle Bilder und tolle Tipps! Ich werde einige davon noch auf meiner Liste ergänzen, denn im kommenden Jahr werde ich zum ersten Mal nach Paris reisen.
    Ich freue mich schon auf den 2. Teil!
    Liebst, Julia

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