Küchenzauber | Apfelstrudel nach Wiener Art

Sonntag, November 01, 2015

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es schon den dritten Sonntag hintereinander einen Küchenzauber, leider wird es nächste Woche keinen geben, aber ich bin mir sicher, dass die Kategorie in der Weihnachtszeit öfter in Erscheinung treten wird.
Ich möchte euch gern ein Rezept für einen leckeren Apfelstrudel nach Wiener Art zeigen, den ich letztes Wochenende zusammen mit meiner Schwiegermutti gebacken habe. Da wir von der Apfelernte so einige Äpfel übrig hatten, stand schnell fest, dass wir einen Apfelstrudel backen, während die Männder den Rest der Äpfel vom Baum holen.
Das Rezept ist übrigens an eine Rezeptkarte aus einem Wiener Lokal angelehnt.



Zutaten:

Strudelteig:
- 250 g Mehl (empfohlen wird Type 700 glatt)
- 2 g Salz
- 50 g Eier (entspricht im Schnitt einem Ei)
- 100 g lauwarmes Wasser
- 20 g Öl

Butterbrösel:
- 100 g Semmelbrösel
- 50 g Butter

Zimtzucker:
- 140 g Zucker
- 10 g Zimt

Füllung:
- 150 g Zimtzucker (siehe oben)
- 150 g Butterbrösel
- 170 g Rosinen
- 10 g Zitronensaft
- 1,1kg saure Äpfel ohne Schale, klein geschnitten
- optional: etwas Rum, 1-2 Hände voll kleingehackte Nüsse

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Strudelteig vermengen und zu einem weichen Teig kneten. Das kann schon so 3-5 Minuten dauern, denn der Teig sollte sich vom Tisch und den Händen lösen. Anschließend fomt ihr eine Kugel und bestreicht diese rundum mit Öl. Jetzt lasst ihr den Teig noch 20-30 min ruhen (nicht im Kühlschrank).



In der Zwischenzeit könnt ihr eure Arbeitsplatte mit Frischhaltefolie auslegen oder ein großes Tuch nutzen. Da wir leider kein so großes Tuch hatten, musste die Frischhaltefolie reichen.
Jetzt geht es an die Füllung: Die Äpfel müssen entsteint, geschält und in kleine Scheiben geschnitten werden. Ebenso werden jetzt die Butterbrösel und der Zimtzucker zubereitet - dazu schmelzt ihr 50 g Butter und gebt die Semmelbrösel hinein. Achtet hierbei bitte darauf, dass in eurem Semmelmehl/-brösel keine Gewürze enthalten sind, denn das könnte den Geschmack verfälschen.



Für den Zimtzucker mischt ihr 10g Zimt und 140g Zucker. Wenn die Brösel goldbraun geröstet sind, gebt ihr die Brösel zusammen mit den Rosinen, Mandeln (oder anderen Nüssen) und dem Zimtzucker zu den Äpfeln. Optional könnt ihr hier einen Schluck Rum dazu geben. Nun wird alles gründlich vermengt und mit Zitronensaft beträufelt.



Nun mehlt ihr die Fläche ein wenig aus (am besten nur einen Teelöffel voll nutzen) und rollt den Teig rechteckig aus. Um den Teig groß genug zu bekommen, müsst ihr ihn mit den Händen langziehen. Das erfordert unter anderem (Unter)Armeinsatz :D




Nun gebt ihr die Füllung auf den ausgerollten und gezogenen Teig, deer übrigens perfekt ist, wenn man durch ihn eine Zeitung lesen kann. Jetzt müsst ihr noch schauen, ob noch dicke Ränder vorhanden sind, falls das der Fall ist, schneidet diese einfach weg.


Der Teig wird jetzt mit Hilfe der Frischhaltefolie eingerollt, seid hier bitte vorsichtig, damit der feine Teig nicht reißt und löchrig wird.





Nun gebt ihr die Rolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt den Strudel bei 190°C bis er goldbraun ist. Bei uns hat das ca. 45 min gedauert- ich empfehle euch aber, immer mal in den Ofen zu schauen.



Ihr könnt den Strudel direkt nach dem Backen noch mit Butter bestreichen und solltet ihn 20-30 min auskühlen lassen. Jetzt könnt ihr den Apfelstrudel servieren- dazu könnt ihr alles reichen, was euch beliebt- wir hatten "nur" Vanilleeis da. Alternativ kann man auch noch Vanillesoße und Puderzucker darüber geben.



Guten Appetit!

Ich hoffe, euch hat das doch etwas aufwendigere Rezept gefallen. Vielleicht bäckt es ja der ein oer andere nach- Ich würde mich sehr drüber freuen :)

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.
Liebe Grüße
Nadine

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5 Kommentare

  1. Ich LIEBE Apfelstrudel. Das Rezept wird direkt gespeichert!

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  2. Wo ist mein Stück? :) Sieht super lecker aus! Leider bin ich für sowas nicht talentiert genug :D

    xoxo
    Susan

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    1. Das dachte ich anfangs auch, aber Übung macht den Meister ;D

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  3. Sieht super lecker aus. Ich muss das Rezept mal ohne Rosinen ausprobieren.

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